44. Rennsteiglauf - mein 5. Supermarathon

Rennsteig – wieder einmal Spaß gemacht!

Es ist der 5. Supermarathon für mich.

Wie in den Jahren davor. 03:00 Uhr aufstehen, Kaffee, Brötchen und um 04:00 Uhr geht’s los nach Eisenach. Von der Autobahn sieht man einen tollen Vollmond über dem Inselsberg. Das Wetter verheißt einen schönen Lauftag.

Viele Freunde sind heute mit hier und wollen sich auch wieder auf das Abenteuer einlassen. Kathleen, Daniel, Alex, Stefan, Mirko – jeder mit seinen eigenen Vorstellungen zum heutigen Laufziel.

Mein Motto für das Tages-Resumee am nachmittag "Mit Genuss gelitten".
Mein Ziel für den Tagesabschluss abends im Schmiedefelder Fest-Zelt: mit der Medaille um den Hals eigenständig auf die Bierzeltbank raufsteigen und mindestens ein Rennsteiglied mitschunkeln...

Es läuft bei 12°C erstaunlich gut an. Auf die Uhr schaue ich nur ab und an, ich versuche, den Lauf zu genießen und nicht zu über-pacen. Bergan gemächlich locker und bergab rollen lassen.

Für die massive Pollenattacke habe ich meinen Laufgürtel gefüllt, auch das haut heute hin.

Die ersten 25km sind schon eine neue Bestzeit. Nach nur 2:36 überlaufe ich bei tollstem Sonnenschein den Inselsberg.

Bis zur Ebertswiese kann ich meine Erfahrung der letzten Male ausspielen, an den Steigungen übertreibe ich es nicht und kann jegliche Muskelattacken vermeiden. Nach 37,5km werde ich namentlich genannt. Wahnsinn, meinen ersten Haferschleim (Heidelbeersuppe) lasse ich mir heute schon nach 3:52 kredenzen. Dazu ein Fettbrot, Wasser und Tee. Weiter geht’s.  Schier endlose Wegepassagen bin ich mit verschiedenen Läufern im Gespräch. Alles läuft gut.

Am Grenzadler bin ich heute schon vor 12:00 Uhr, das sind weniger als 6h für 55km. Ich kündige per Telefon sicherheitshalber mal meine Ankunft für Schmiedefeld etwas früher an ;-).

Ab Rondell laufe ich plötzlich wieder mit Alex, den hatte ich auf den ersten KM aus den Augen verloren.

Vor dem Beerberg wieder viele Freunde, der SC Motor Zella-Mehlis hat alles, was das Läuferherz begehrt. Danke Karin, Joachim und Reinhard, tolle Arbeit!

Den letzten Anstieg zu den Kreuzwegen nochmal hinaufquälen, dann ist es da, das erste Läuferbier des Tages. Der Schluck, der gehört traditionell dazu, warum heißt das wohl auch Bierfleck. Ein Prost an Uwe von der Bergwacht!

Noch zwei Kurven, ein letzter Anstieg und schon liegt es vor uns, das schönste Ziel der Welt. Tosender Applaus. Meine ganze Familie hat sich im Ziel eingefunden. Ein toller Abschluss. Mit meinem Rennsteiglauf-Ersttäter-Sohn, der auch ein beachtliches Ergebnis erlaufen hat (16. von 60), fliege ich zusammen durchs Ziel.

Unfassbare 8:08 stehen zu Buche!!! Gerne lasse ich mir die Medaille umhängen. Was für ein Lauf!

Hei, hei, hei, hoh im nächsten Jahr, sind wir alle wieder da! Das zweite Tagesziel wird übererfüllt. Abends im Festzelt brennt die Luft, mir geht es bestens, ich steige wieder ohne Hilfe auf die Bank, alle stehen oben und feiern mit Hans-im-Glück den tollen Tag am Rennsteig!

 

Kommentare

Selbst im Alter kann man noch besser werden... ;)

Glückwunsch!!

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